Hier biete ich eine  Übersicht über meine bisherigen E-Books:

Nele, mein Lieb - der Wolf frisst mein Kind Nele ist 12 Jahre alt, als sie völlig unerwartet von einer unheilbaren und weitgehend unbekannten Krankheit gepackt wird. Es beginnt eine Odyssee durch Therapieversuche, Operationen, kurze Verschnaufpausen und immer heftigere Zusammenbrüche. Fast neun Jahre später stirbt das Mädchen.
Dies ist ein Bericht über Ausbruch und Verlauf des LUPUS ERYTHEMATODES in seiner aggressivsten Form, der in Deutschland weitgehend nicht zur Kenntnis genommen wird, obwohl daran eine Vielzahl von Menschen erkrankt ist.
Das Buch beschreibt den Lebensweg meiner Tochter, der durch die Krankheit Stück für Stück alles genommen wird, was sie jemals gewünscht oder geplant hatte. Für die gesamte Familie ist von einem Tag auf den anderen nichts mehr so, wie es war, das Fundament ist weg gebrochen. Detailliert werden auch die zerstörerischen Auswirkungen auf die Geschwister geschildert, von denen jedes auf seine eigene Weise versucht, nicht zu zerbrechen.          

Erklärung für meine Leser:

In meinem Nele-Buch sollten das Schicksal meiner Tochter und die Krankheit Lupus E. im Vordergrund stehen. Wichtig darüber hinaus war die  Schilderung dessen, was die Krankheit eines Kindes im Leben der Geschwister anrichtet ( siehe auch das Vorwort). Alle anderen Aspekte angesichts solch zerstörerischer Umwälzungen waren so vielfältig und umfangreich, dass deren Beschreibung das eigentliche Ziel verwässert hätten. Was uns Eltern und Geschwister betrifft, so könnte der Weg jedes Einzelnen durch das Drama hindurch und zurück in ein normales Leben weitere Bücher füllen. Da wir aber ungern in der Öffentlichkeit stehen, wird es diese nicht geben. Aus dem gleichen Grund und weil Nele im Mittelpunkt stehen sollte, wollten die übrigen Kinder auch nicht mit Namen genannt werden, wir haben lange darüber gesprochen. Auch mein Name ist ein Pseudonym, nur Nele ist, war und bleibt Nele. Glauben Sie mir, es wäre erheblich leichter gewesen, die Namen zu verwenden, als ständig Entsprechungen zu finden, die sich decken und auf dieselbe Person hinweisen. So bleibt der Jüngste eben der Kleine, auch wenn er dann schon 12, 13, 14 Jahre usw. alt ist.
So entstand ein Buch vorrangig über Nele und den Lupus und kein Buch über:                                             – unseren eigenen Schmerz, die Hilflosigkeit und Zeiten verzweifelten Suche nach einem Ausweg oder einer Ursache dieser Krankheit.
– die schlaflosen Nächte, in denen wir uns fragten, was wir an diesem Tag wieder versäumt oder falsch gemacht hatten und was wir ändern könnten, Nächte angefüllt mit Schuldgefühlen und Selbstzweifeln.
– unsere Bemühungen (über Jahre hinweg), Stunden und Unternehmungen zu organisieren, an denen jedes Kind ein Elternteil ganz für sich allein hat, um den Schaden nicht noch größer werden zu lassen.
– die Versuche, in schier endlosen Lehrer- und Psychologengesprächen, durch Schulwechsel und kostspielige Förderung der musischen Interessen das Abgleiten des mittleren Sohnes zu verhindern und durch gesonderte Mahlzeiten seine Essstörung in den Griff zu bekommen (als ich vorkochte und wir in Urlaub fuhren, war er 21 Jahre alt und sein 25jähriger Bruder im Haus).
– unser Befremden, ja Entsetzen über die Veränderung der Persönlichkeit unserer Tochter durch die Krankheit und Medikamente (Kortison) von einem fröhlichen, ehrlichen, absolut sozialen Wesen zu einem misstrauischen, wütenden, harten und oft sogar gnadenlosen Charakter (Nierenspende).
– den Kampf um die Erkenntnis, dass dahinter immer noch die alte Nele steckt und das Bemühen, sie innerlich auch in solchen Situationen nicht abzulehnen – auch um den Geschwistern nicht zu vermitteln, man werde abgestoßen und nicht mehr geliebt, wenn man nicht mehr wie gewünscht funktioniert.
– die beruflichen, die Existenz bedrohenden schwierigen Umstände und die drückenden Schulden durch enorme finanzielle Aufwendungen für alternative Medizin ( z. T. aus dem Ausland), Behandlungsmethoden und Zusatzleistungen, um nur ja nichts unversucht zu lassen.
Zum Schluss noch eine Information : wir haben lange gemeinsam getrauert und viel geredet, und so kann ich sagen, dass heute die verbliebenen Geschwistern das Geschehene verarbeitet haben und alle endlich ein glückliches Leben führen. Auch der mittlere Sohn hat seine Probleme hinter sich gelassen, das Abitur nachgeholt und seine innere Ruhe gefunden.

 

Vorbilder? Fehlanzeige!: Die schmerzhafte Suche nach einer Perspektive  Roman Dieses Buch ist ein wichtiges Buch – Abrechnung, Protest und Suche zugleich! Auch, vielleicht sogar vor allem für Erwachsene. Ich habe es vor über zwei Jahren geschrieben und im April 2015 bei Amazon als ebook eingestellt. Heute erscheint es mir noch aktueller. Es bietet Antworten auf Fragen wie: Worin liegen die Ursachen für die Wahrnehmung vieler Jugendlicher, dass sie keine Perspektiven für ihr Leben haben? – Welche Erfahrungen sind mitverantwortlich für steigende Gewalt und den Missbrauch von Genussmitteln? – Was ist faul in unserem Schul- und Studiensystem? – Wie kann man ein selbst bestimmtes und sinnvolles Leben führen und was muss dafür aufgegeben werden?                                                                                                                                  
Die Schülerin Sophie schmeißt die Schule, die ihr unerträglich geworden ist und verlässt ihr Elternhaus für eine gewisse Zeit.  Sie beschreibt die Wurzeln ihres Widerstandes gegen ihre Eltern sowie das Scheitern einer ersten Liebe. Auf einem Zeltplatz trifft sie mit anderen Jugendlichen zusammen, die ebenfalls mehr oder weniger resigniert haben und ihre Probleme schildern. In einem Tagebuch beschreibt sie kritisch ihre Gedanken zu fast allen gesellschaftlichen Systemen und stellt diese logisch und bissig infrage. Von Politik, Demokratie und Wahlen  über Bankensystem, Kapitalismus, Flüchtlinge, Umweltverschmutzung, Religion, Schule und Studium, Gesetze und Strafverfolgung, Kindererziehung, Arbeitswelt und Drogenproblematik – alles kommt auf den Prüfstand.  Sophie stellt sinnvolle und unnütze Berufe gegeneinander und begründet dies logisch. Mehr als einmal droht sie an den quälenden Bildern und Gedanken zu zerbrechen. Ihre These: Die Welt ist an einem Scheideweg, alles muss und kann neu oder anders gedacht werden. Jedes von Menschen konstruierte System ist künstlich, kann also auch wieder verworfen bzw. umgestaltet werden. Der Roman schließt mit einer flammenden Anklage an die Welt der Erwachsenen, prangert die Zerstörungen an und endet mit den Worten: „Und sagt jetzt bloß nicht: Werd endlich erwachsen!“

 

Kreuzverkehr: Jede Begegnung zähltViele verschiedene Menschen kreuzen im Laufe eines Lebens unseren Weg für unterschiedlich lange Zeiträume. Hierbei kommt es zu Überschneidungen, die mal mehr, mal weniger Einfluss auf uns nehmen. Schon beim ersten Aufeinandertreffen werten wir, machen uns ein Bild, das nur manchmal richtig ist. Das kann durchaus ein Trugbild sein.  Meist erfahren wir über die Lebenswirklichkeit und das wahre Wesen dieser Personen nur das, was sie uns zu zeigen  bereit sind. Jeder dieser Menschen hat seine ganz eigene Lebensgeschichte.
Dieser Roman handelt von solchen Überkreuzungen im Leben einer Frau, die eine schmutzige Trennung, Zusammenbruch, Therapie und Neuanfang durchlebt und dann am Ende – na lest selbst.
Damit man auch die Nebencharaktere näher kennenlernen kann, werden prägende Ereignisse und Rückblenden aus deren Leben in „Nebengeschichten“ erzählt, die in sich abgeschlossene Erzählungen beinhalten. Die einzelnen Kapitel können direkt angeklickt werden. Da Leser recht unterschiedliche Lesegewohnheiten haben, wurden die Überschriften dazu von mir gesondert unterstrichen im Gegensatz zu den einfachen Kapitelüberschriften der Haupthandlung. So bietet sich dem Einzelnen die Möglichkeit zu entscheiden,  sich erst nur das Hauptgeschehen zu erschließen und  anschließend die Nebenschauplätze zu besuchen oder sämtliche Teile des Buches hintereinander zu lesen.

 

 

 

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