Wunschkonzert

Nach einer Nacht und einem Vormittag Beschäftigung, Recherchen und schriftlichen Einlassungen (Anklagen) bzgl. unserer Probleme mit dem Finanzamt (neuer Chef), das meines Erachtens unrechtmäßig und willkürlich logikfreie Behauptungen aufstellt, die bereits vor Jahren als nicht zutreffend lückenlos nachgewiesen wurden, habe ich folgendes beschlossen:

Ich gründe einen Global Player. Damit würde die negativ ungerechte Behandlung zu unseren Ungunsten aufgehoben durch die positiv ungerechte Behandlung zu unseren Gunsten. Die (erhebliche) Differenz der Beträge spende ich dann für die Lupusforschung, ein Waisenhaus in Sri Lanka und Mikrokredite in aller Welt.

So!

Und jetzt ist vorgezogene happy-hour.

8 Gedanken zu “Wunschkonzert

  1. Erst vorgestern erzählten mir Bekannte, dass ihr Sohn kürzlich die Aufforderung vom Finanzamt erhalten habe, einen beträchtlichen Betrag für das Jahr 2010 innerhalb von zwei Wochen an das Finanzamt zu überweisen. Was haben die denn all die Jahre gemacht?

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    1. Das ist schon Existenz bedrohend, was da geschieht. Bei uns ist es eine offensichtliche Fehlberechnung. Steuerforderung fast so hoch wie der Gewinn angefordert, nachdem wir Unregelmäßigkeiten in den Vorjahren bemängelt haben und eine Neuberechnung beantragt haben für fünf Jahre. Erst Steuerprüfung und jetzt das. Zwangsmaßnahmen angedroht und auf Forderung bestanden, bis die Neuberechnung erfolgt ist. Und das kann dauern. Zwangsmaßnahmen angedroht. Sie können Lohn pfänden, Konten pfänden, an Kunden gehen mit Zahlungsverbot. Echt kein Spaß. Ein Fehler im Antrag und er ist nichtig. Aber das lass ich mir nicht gefallen, nicht einfach so ohne Gegenwehr.

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      1. Als ob Du in den vergangenen Jahren nicht schon genug gebeutelt wurdest, man fühlt sich oft so machtlos. Ich drück Dir die Daumen, dass alles gut ausgeht, notfalls einen Anwalt, der sich mit Steuerrecht richtig gut auskennt, einschalten.

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      2. Die meisten Steuerberater arbeiten für das Finanzamt und einen Steuerexperten kann ich nicht bezahlen (hier 250.-€/Std.), schon gar nicht, wenn sie uns die Konten dicht machen. Davon ab, dass diese so kleine Kunden gar nicht nehmen.
        Stimmt, ich hab allein für die Steuerverbindlichkeiten aus erster Ehe in 12 Jahren 190.000€ gezahlt.

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  2. 🙂 🙂 🙂 WOW ! … zuerst sah es für mich so aus … als ob dein Beitrag … unter gleichem TITEL … noch unerfreulicher wäre … als der meine gerade … aber DU hast das RUDER rum gerissen … 😉

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