Frauen in Vorständen

Angesichts einer Diskussion über Frauenquote in Vorständen habe ich überlegt, in welchem Vorstand ich mit meinen Überzeugungen überhaupt würde sein wollen, in welchen ich mit diesen wohl etwas positiv verändern könnte:

Banken – auf keinen Fall

Wohnungsbaugesellschaften – absolut nein

Pharmakonzerne – sicher nicht

Elektrokonzerne – auch eher nicht. Es sei denn, für rein erneuerbare Energien

Autokonzerne – nur, wenn ich die Chance sähe, das Wasserstoffauto durchzusetzen

Modekonzerne – nur, wenn ich Ausbeutung in Billiglohnländern beenden könnte

So könnte ich noch ein wenig weitermachen, doch es ist klar, dass ich schon das Berwerbungsgespräch nicht überstehen würde. Nichts spricht gegen gute Geschäfte, Profite –  alles gegen Profitmaximierung.

11 Gedanken zu “Frauen in Vorständen

  1. Ich halte nicht viel von der Frauen Quote. Aus dem einfachen Grund: warum soll ich jemanden einstellen der für xy nicht geeignet ist nur weil es eine Frau ist? Das ist doch genau so falsch wie das Gegenteil. Jemanden NICHT einzustellen, weil es eine Frau ist. Außerdem ist das ja auch irgendwie diskriminierend, jemanden aufgrund seines Geschlechts zu bevorzugen. und nicht aufgrund der Qualifikationen…

    Gefällt 1 Person

  2. Ich war ja 25 Jahre in einem mittelständigen Wohnungsunternehmen beschäftigt. Ich könnte mir gut vorstellen, dort im Aufsichtsrat zu sitzen und auf Einhaltung von Recht und Gesetz und Effizienz im Unternehmen zu achten. Oh, oh, mancher Stuhl würde da wohl anfangen zu wackeln.

    Gefällt 1 Person

    1. In kleineren Unternehmen lohnt es sich vielleicht eher, zu kämpfen.
      Ich hatte mal eine Bauträgergesellschaft, die kinder-/familienfreundliche Häusergruppen um Höfe gruppiert in hoher Qualität und zu anständigen Preisen baute. Sie starb mit meiner ersten Ehe. Wir/er haben/hat trotzdem genug dabei verdient.
      Später gründete ich mit drei anderen Frauen zusammen einen Ausbildungsbetrieb für benachteiligte Jugendliche, die dort eine Lehre zum Koch oder Restaurantfachmann machen können. Als alles lief, hab ich mich rausgezogen. Habe es ohne Entgelt gemacht. Das Haus steht gegenüber unserer Schule, der Betrieb läuft seit Jahren gut und unsere Schüler bekommen so selbst gekochtes, frisches Essen.
      Ja, bei kleinen Unternehmen kann man etwas bewirken.

      Gefällt 2 Personen

      1. Ansonsten hast Du schon recht, die Profitgier wird immer unerträglicher. Unglaublich, wie in manchen Städten die Mieten explodieren, Menschen aus ihren Wohnungen herausgemobbt werden, um dann Luxussanierungen durchführen zu können usw. Naja Stro usw. ist ja auch explodiert. Da fehlen einfach die richtigen Konzepte. Immer größer, immer teurer ist bestimmt nicht die Lösung….

        Gefällt 2 Personen

  3. Der „Stromer“ ist ein Irrweg, davon bin auch ich überzeugt. Taugt nur für kurze Wege, und nur für jene mit Eigentum, zwecks nächtlichen Ladens. Also maximal ein Drittel der Verkehrsteilnehmer.

    Wasserstoff ist doch mittlerweile günstiger herstellbar, und es geht bestimmt noch billiger. Ein Politikum, derzeit noch beherrscht von einer, so scheint`s, mächtigen Lobby.

    Gefällt 2 Personen

  4. Danke für den Anstoß und deine „Verweigerung“, werte Caroline.

    Nun, wie weit können wir den Verdacht wegschieben,
    daß u.a. durch die „Quote“,
    das Weibliche noch weiter negiert werden soll…
    und „entwertet“.

    Nur so ein „schräger Gedanke“,
    Raffa.

    Gefällt 2 Personen

Schreibe eine Antwort zu Reiner Antwort abbrechen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s