Stiller Tag

Heute ist ein wundervoll stiller Tag hier oben am Berg.

Gestern Abend war es noch recht umtriebig. Generalprobe Sylvester im Tal mit Feuerwerk bei klarem Himmel. Ich mag Feuerwerk gucken, auch wenn ich selbst am Ballern kein Interesse habe. So viele glückliche Gesichter und strahlende Augenpaare waren unterwegs. Auch Freude braucht die Welt und einmal im Jahr ist m. E. verkraftbar. Haustiere und Kinder in vielen Teilen unserer Welt müssen Schlimmeres verkraften als ein paar Stunden ungezügelten Lärm pro Jahr. Unsere Hunde und Kinder hatten übrigens nie Angst. Schade, dass immer alles so übertrieben und ohne Maß betrieben wird: Das Ballern selbst, das Werten, das Verurteilen, das Schreien nach Verboten. Verschwendete Energie, die zu nichts Gutem hinführt.

Seit dem Aufstehen am Morgen nun wohltuende Stille. In der Nacht hat es geschneit und so ist die Landschaft weiß bedeckt. Nur unten im Inntal ist es noch grün. Als ich in der Frühe den Balkon betrat, musste ich spontan das Lied von Rolf Zuckowski singen: Es schneit, es schneit – kommt alle aus dem Haus. Die Welt, die Welt – sieht wie gepudert aus. usw.

Später werden wir noch zu meiner Lieblingskapelle laufen und dort werde ich dann wieder lange im Halbdunkel des schlichten Raumes auf einer ausgesessenen Bank sitzen, den dort wohnenden Gefühlen aller Art nachspüren und vollkommen zu beglückender Ruhe kommen.

In diesen Tagen tanke ich Glück und Dankbarkeit und die Kraft für kommende Monate.

Das wünsche ich Euch allen auch.

10 Gedanken zu “Stiller Tag

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