November

Lange Jahre war der November für mich der Monat, in welchem ich große Aufregung spürte. Noch unruhiger, neugieriger, sensibler, überdrehter und voller  freudiger Anspannung. Die frühe Dämmerung bescherte mir unzählige Scheinbilder und schien mir Empfindungen aus aller Welt zu schicken. Manchmal kommt es noch durch.

Heute steht im November eine große Kerze im Fenster, damit die, die ich liebte, den Weg findet. Manchmal kann ich sie sehen. Und ihr Hund sah sie auch, als er noch lebte. Sie lacht und foppt mich. Schließlich kennt sie meine Schwächen genau. Ich fühle, es geht ihr gut.

3 Gedanken zu “November

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