Wenn das Gehirn Erbse heißt

Diese Bezeichnung habe ich mit großer Erheiterung begriffen, nachdem ich als sechsjährige von meinen Eltern in die kleine Kreisstadt in Südhessen verschleppt worden war.

Fast hatte ich es vergessen – ich wohnte bereits seit einigen Jahren mit meiner eigenen Familie in einer Nachbargemeinde – , als mich mein Jüngster nach einem Besuch bei einem Freund eines Tages fragte: „Mama, wir waren zusammen einkaufen und haben ein bisschen Blödsinn gemacht. Da hat die Verkäuferin zu uns gesagt, wir müssten wohl mal zum Erbsedokter. Was soll das heißen? Du hast doch mal dort gewohnt.“

Erst einmal hab ich fürchterlich gelacht, bevor ich ihm erklären konnte, dass man dort das Gehirn Erbse nennt. „Du hast wohl eine an de Erbs,“ habe ich als Kind mehr als einmal gehört, weil ich auch ziemlich albern war.

„Na dann versteh ich jetzt, warum sie alle so seltsam sind.“

Ich konnte beim besten Willen nicht widersprechen.

 

 

6 Gedanken zu “Wenn das Gehirn Erbse heißt

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