Noch ein Bild – ganz anders

Es gibt noch ein Bild, welches ich unerwartet als Geschenk erhalten habe, das ich hier zeigen möchte. Erstens aufgrund der besonderen Geschichte, zweitens weil es  mir auch viel bedeutet.

Jahrelang suchte ich nach einer möglichen Schwester, was durch die verworrenen Umstände nicht ganz einfach war. Für mich war das eine Frage von Anstand und evtl. Wiedergutmachung. Ein innerer Drang, diese Sache ins Gleichgewicht zu bringen. Außerdem – ich begann bereits im jugendlichen Alter mit dieser Suche und Fragen – wurde sie von meiner Mutter untersagt. Sie nannte mich völlig verrückt, wurde nahezu hysterisch bei dem Gedanken, wir müssten, sollte es sich bewahrheiten, das Erbe teilen. Wer mich kennt weiß, dass mich nichts weniger interessiert als so etwas.

Ich hatte fb entdeckt und suchte nach Frauen mit meinem Mädchennamen. Der Name begegnete mir öfter, doch Herkunft und Alter passten nicht. Bei einer dieser Frauen hatte ich trotzdem ein Gefühl von Nähe und ich schrieb sie an. Nur ganz kurz –  sie war entzückend, nicht mit mir verwandt und doch tauschten wir uns ständig aus. Sie war in einer Umbruchsituation und ich versuchte sie mit meinen Worten ein wenig zu unterstützen. Als es  ihr besser ging, schickte sie mir das Bild, welches sie für mich gemalt hatte und gefühlsmäßig in allen Facetten mit mir in Verbindung brachte. Es berührt mich bis heute. Leider haben wir uns aus den Augen verloren. Ich hoffe, es geht ihr gut.

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8 Gedanken zu “Noch ein Bild – ganz anders

  1. Interpretationen sind immer so eine Sache und sehr subjektiv
    – das Auge des Betrachters…

    Links im Bild sitzt sie, in dunklen Farben, aber mit Krone. Vor sich ein undefinierbares Durcheinander. Rechts Du als bunt schillerndes und würdevolles Traumwesen, welches ihr positive Energien in Form der Blasen/Kugeln sendet. Interessant auch, was genau sie in ihren Händen hält und Dir anzubieten scheint.

    Vielleicht so.
    Vielleicht aber auch ganz anders …

    Gefällt 2 Personen

      1. Nun ja, beeindruckt hat mich der Kämpfer, der doch sehr mongolisch aussieht. Was sie nicht wusste ist, dass mein Vater immer sagte, wir stammten von den Mongolen ab. Und diese nahezu unverwüstliche Seite habe ich schon recht stark ausgeprägt. Gleichzeitig der bunte, spielerische, lebensfrohe Aspekt. Beide Personen sind durch eine wie ich finde Nabelschnur miteinander verbunden. Ich finde mich in allem wieder, auch in den Blasen, teils hell leuchtend, teils dunkel und schwer.

        Gefällt 3 Personen

      2. Aha, das gibt dann Sinn, ich habe in der dunklen Person die Verbindung zu Deinen Mädchen gesucht, konnte mich aber noch zu keiner Entscheidung durchringen. Jedenfalls eine berührende Geschichte und ein berührende Bild. Muss ich mir morgen mal in Groß ansehen, ich glaube, da sind noch viele interessante Details zu entdecken.

        Gefällt 1 Person

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