Sommernacht

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Geschlafen von acht bis zehn gestern Abend. Schnupfen, schlagkaputt. Nur Durst, kein Hunger – was nicht wirklich schlimm ist. Unterricht vorbereitet bei Kerzenlicht. Ich mag den Blick in diese Glasschale  voll Wasser mit Blüten aus dem Garten. Laune gar nicht mal schlecht. Nochmal geschlafen von elf bis eins. Mir war so heiß. Also raus auf die Terrasse, dort auf die Bank gelegt, in den Himmel geschaut. Seltsames Geräusch gehört – kratzen und stapfen. Kurz rein, meine Indiana-Jones Peitsche geholt und gedacht: Komm schon her. Kam keiner.

Halb drei – mein Schatz kommt von der Nachtschicht. Fast eingeschlafen, dann ein lautes Fauchen und Schreien. Zwei Kater kämpfen im Garten. Lief eine Weile. Wieder eingedämmert. Da! Zwei Schüsse. Die Jagd beginnt. Schon nach vier. Um sechs müssen wir aufstehen. Jetzt etwas schneller schlafen.

Als der Wecker klingelt, hab ich nur einen Wunsch: Herr, lass es Abend werden und den Tag überstehen. Er ist überstanden – es ist Abend, der Schnupfen lässt nach und ich hätt grad Lust, etwas Verrücktes zu unternehmen. Aber vielleicht trink ich auch nur Sangria. Auf Euer Wohl natürlich!

7 Gedanken zu “Sommernacht

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