Ein Hammerwochenende

Wochenende – Sonnenschein – nach Hause kommen –  große Vorfreude – Schlafen um 2.00 Uhr – Aussi-Schießn des Bräutigams mit gewaltigen Böllerschüssen um 5.00 Uhr – erste Weizenprobe – 11.00 Uhr Chaos-Friseur – 15.00 Uhr (vor der)Kirche – 16.00 Uhr Fahrt in ein Nachbardorf zum Alten Wirt mit Saal – Feiern mit Band und saumäßig viel Spaß bis 3.00 Uhr – Aufstehen 8.00 Uhr – zurückfahren 9.30 Uhr.

Es war so schön und aufbauend! Es ist schon spaßig, alles dort mag ich, find ich schön. Selbst der Bauarbeiter auf dem Gerüst, dem die Hose auf halb acht hängt, was viel, zu viel Fleisch freigibt, oder die polternde Zuwiderwurzn zaubern mir ein Lächeln aufs Gesicht. Denn ich bin zu Hause, aufgehoben, ein Teil von allem. So hat mich auch nichts an der Festmusi gestört, die die meisten bärig fanden. Ich genoss Walzer, Polka, Ländler mit Texten, die von einfach über abwertend bis absurd alles beinhalteten ( Tirol, ich will ein Kind von dir?) und musste einfach nur schallend lachen. Und die Lebenslust der 250 Gäste, so offen und zugewandt, war beeindruckend. So viele originelle, unterschiedliche echte Typen sah ich selten auf einem Haufen. Bis auf meinen Mann und einen anderen Gast waren jung und alt in Tracht, die mit Stolz und Selbstverständlichkeit getragen wird. Auch das beeindruckt mich immer wieder.

Dieses Wochenende hat mir wieder für Wochen Kraft gebracht – bis zum nächsten Mal und wir fühlten uns geehrt, dass man soviel Wert auf unsere Anwesenheit gelegt hatte.

2 Gedanken zu “Ein Hammerwochenende

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