Und es geht weiter

Die Ticker laufen rund um die Uhr. Ich sehe es, weil ich mich zwischen meinen recht anstrengenden Rückenübungen ausruhen muss.

Erzählt wird von riesigen Ernteausfällen. Die Halme sind fast einen halben Meter kürzer als sonst. Na und? Seit wann steckt das Korn in den Halmen? Aus dem Taunus kann ich berichten, dass die Ähren voll sind. Regional kann es geringere Getreide-Ernten geben, aber nicht flächendeckend.

Entwicklung:

Getreidenotstand – das sitzt – Angst vor Nahrungsmittelknappheit – kein Brot mehr – die vielen fremden Menschen. Wir importieren eh schon viel Getreide. Alles, was viel Sonne benötigt, trägt wunderbar. Es gab mehr Spargel, mehr Erdbeeren, wird mehr Tomaten geben. Die brauchen nur wenig Wasser. Und was heißt viele fremde Menschen? Vier Millionen wären nur etwa 5%. Es sind aber weitaus weniger als diese 5%. Und was sind schon 5%? Ein Klacks.

Nicht mehr ausreichend Tierfutter – Tiere müssen hungern – weniger Fleisch,weniger Milch? Wir haben davon schon zu viel. Milch wird massenweise nach China exportiert, Massentierhaltung gehört schon längst verboten. Außerdem betrifft das höchstens den Mais. Kühe fressen Gras. Das ist sowohl in Oberbayern als auch in Tirol ausgezeichnet gewachsen. Unsere Bauern haben keine Probleme auf ihrer Alm und so oft gemäht wie kaum zuvor. Die Scheuern sind voll mit Heu und Silage. Sie haben sogar schon verkauft.

Wenn man all die Panik-Nachrichten relativiert, gibt es eigentlich keinen Grund zur Sorge.

Doch was bleibt am Ende? Wachsende Angst. Und die Folgen in Form von Unmut, Ablehnung und Beschuldigungen treffen wieder diejenigen, die am wenigsten dafür verantwortlich sind, die Schwächsten der Gesellschaft.

 

5 Gedanken zu “Und es geht weiter

    1. Der beste Garant für Frieden sind und waren m. E. gute Handelsbeziehungen zu anderen Ländern und nicht ein riesiges Heer.
      Wozu brauchen wir denn eine Schutzmacht? Durch mehr Distanz zu den USA sehe ich Bedrohungen durch Terrorismus im Inland z. B. eher weitaus geringer werden. Wenn wir dann noch gegen jede Geografiekenntnisse aufhören,“ unsere Grenzen“ in Irak, Afghanistan, Syrien usw. zu schützen, wird die Bedrohung noch einmal geringer. Amerika ist längst nicht mehr das Land, das Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg unterstützt und beschützt hat. Es hat sich zu einer Bedrohung des weltweiten Friedens entwickelt. Die Armee der Luftbrücke gibt es nicht mehr. Für den erhaltenen Schutz kann man dankbar bleiben, ohne die Verbrechen der Neuzeit zu unterstützen.

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      1. Du sprichst mir aus der Seele. Einzig der Umstand, dass unser indirekter russischer Nachbar über ein riesiges Heer verfügt,macht ein flaues Gefühl im Bauch.

        Dieses Gefühl. von dem die Waffenindustrie lebt, zu überwinden und durch Vertrauen zu ersetzen … das ist die Richtung.

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  1. Im letzten Jahr wurde wegen dem Frost auch vorhergesagt das die Apfelpreise und deren Erzeugnisse drastisch steigen. Ich habe bisher wenig davon gemerkt. Die Preise sind jetzt kurz vor der nächsten Ernte gestiegen, aber das ist jedes Jahr so.

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