Unbedeutend sein

Für die meisten Leser wird diese Überschrift erst einmal negativ klingen. Ich meine damit jedoch eine für mich persönlich damit verbundene positive, ja fast erlösende Wahrnehmung.

Dieses Gefühl stellt sich bei mir ein, wenn ich auf hohen Bergen oder auch in uralten Städten bin. Das Bewusstsein zugleich von Alter und Schönheit, die  die meinen bei weitem übersteigern, die noch da sein werden, wenn ich gegangen bin, zeigt mir, wie unwichtig ich im Vergleich bin. Das erzeugt in mir sowohl Demut als auch große Gelassenheit. Denn wenn ich nicht so bedeutend bin, fühle ich mich auch nicht mehr so verantwortlich. Es mindert meine bisweilen vorhandene Selbstüberschätzung, lotet mich aus und macht mich hoffnungsfroh. Ich kann aufhören zu kämpfen, kann sein lassen.

3 Gedanken zu “Unbedeutend sein

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