Was hat mich da geritten?

Nachdem ich nun endlich an meinem Roman weiterschreibe, blätterte ich meine alten Aufzeichnungen durch. Wobei das Wort „Aufzeichnugen“ dieses Sammelsurium an Blättern unterschiedlichster Form und Farbe mit ebenso gemischten Notizen und Signalwörtern nicht wirklich trifft. Einige wurden von mir von rechts nach links, von oben nach unten oder gespiegelt geschrieben und auch die Handschrift ist entsprechend des Seelenzustandes unterschiedlich. Es ist für mich immer wieder anregend, meinen eigenen Rätseln nach großem zeitlichen Abstand erneut auf die Spur zu kommen. Wobei ich nicht alle zu lösen vermag.

Neben einem zur Schimpftirade entgleisten Kindergedicht fand ich auf einer Rückseite folgende Kritzelei:

Die Frau aus seiner Rippe

die wurde zur Xanthippe

worauf er in der Tonne wohnte

wo sich das Leben endlich lohnte.

13 Gedanken zu “Was hat mich da geritten?

    1. Diskussion wäre interessant. Vor allem, weil ich schon als kleines Kind behauptete, dass Adam aus Evas Rippe sei. Später blieb ich dabei, weil es mir bis heute logisch erscheint und schließlich auch überlieferte Märchen/Sagen irgendwie folgerichtig sein sollten. Dafür bekam ich eine schlechte Note.
      Womöglich habe ich gedacht, dass Frauen mit dieser übernommenen Einstellung – der „richtigen“ – zwangsläufig frustriert und rachsüchtig werden, weil sie Unterwürfigkeit fordert. Es gab jedenfalls eine Zeit, da ich solche Züge erschrocken an mir feststellte. Habe ich nach Erkennen schnell abgestellt.

      Gefällt 1 Person

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