Unerwartet

Gestern hörte ich Sätze, auf die ich wohl seit Jahrzehnten gewartet habe, ohne mir dessen bewusst zu sein. Es traf mich wie ein Hieb.

Nach der Schule fuhr ich zu meiner Mutter, wärmte ihr Essen, brachte Eis mit, schüttelte das Bett auf, sah die Post durch, richtete die Medikamente und fegte Scherben eines zerbrochenen Glases auf.  Alles nichts wirklich Besonderes. Wir unterhielten uns noch ein wenig und dann kam es: „Fahr du ruhig mal nach Hause und ruh dich aus. Du hast wirklich genug getan. Vielen Dank für deine Fürsorge.“

Ein neues Zeitalter ist angebrochen. Schön!

9 Gedanken zu “Unerwartet

  1. Wahnsinn !

    Mein Vater hat ja auch lange gebraucht für Vieles … Als ich zum ersten Mal von ihm das Wort „gut“ hörte im Zusammenhang mit etwas, das ich getan hatte … das war eine echte Gefühlsaufwallung ….

    Gefällt 1 Person

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