Daten und Überwachung

Im Zusammenhang mit der Datenverordnung habe ich mir so meine Gedanken gemacht, ob das alles nicht nur zu einer noch engeren Überwachung einfacher Bürger und Kleinunternehmen führt – zuweilen gar zur Vernichtung deren Existenz, denn auch so kann man Konkurrenz ausschalten -, während Großkonzerne genug Mittel für Anwälte haben, die diese schützen. Selbst eventuelle Schadenszahlungen brauchen diese nicht zu fürchten, können sie doch die Verluste zur Steuerminderung nutzen.

Zum Thema daher weitere Gedanken von Sophie:

Große Aufregung – Handys und Emails werden großflächig überwacht! Klar ist das eine Riesenschweinerei, eine von vielen. Aber was dachtet ihr denn? Das verstehe ich nicht – war doch von Anfang an klar. Die Überwachungsvereine der einzelnen Länder – allen voran die USA – werden jedes Mittel nutzen, alles von jedem Einzelnen zu wissen – und gegen ihn einzusetzen. Und wenn du eine Offenlegung der Einzelheiten und des Ausmaßes willst, kommen sie dir mit der nationalen Sicherheit – die blödeste Ausrede  der Welt. Mir geht es aber um die wahre Sicherheit und Freiheit jedes Einzelnen. Ach ja – und du kommst gleich auf eine ihrer Listen. Hoffe nur, dass sie bald selber den Überblick verlieren. Je mehr Informationen, umso näher kommen wir der Überlastung der Netze bis zum Totalzusammenbruch. Also schreibt Emails!!!

Sie haben sich die besten Hacker geholt – viele gegen Aussetzen einer Bestrafung nach Verhaftung – haben sie abhängig gemacht – die kommen überall rein. Da die Programme von Menschen geschrieben werden, sind sie auch von Menschen zu kontrollieren – logische Folgerung.  Da auch die Firewalls und Schutzprogramme von Menschen erstellt werden, können ebenso diese von  –  den gleichen oder anderen – Menschen umgangen werden. Im schlechtesten Falle funktioniert das dann wie eine Art Schutzgeld : Erst die Bedrohung erschaffen, dann Schutz verkaufen. Diesen Geheimorganisationen kann man nicht beikommen – bestehen aus so vielen kleineren, ausgelagerten Gruppen und Untergruppen, die sich jeweils auf Geheimhaltung berufen, dass da niemand durchblickt – ist genauso geplant. Einzige Lösung – Auflösung und Zerschlagung! Macht aber keine Regierung – bis jetzt. Wenn man wenigstens wüsste, was sie alles mit den Informationen machen.

Also weiß nun Jeder, dass Handys abgehört werden können – dass sämtliche Daten jederzeit gehackt werden können – dass jeder mit ein bisschen Routine sich bei dir einklinken und daraus seinen Vorteil ziehen kann. Willst du immer noch mit dem Teil deine Bankdaten abrufen – die Heizung oder das Licht einschalten, bevor du nach Hause kommst –  die Rollläden bewegen, während du im Urlaub oder auf Geschäftsreise bist, deine Stromspitzen an den Versorger zu übermitteln – die Einbrecher werden dir für die konkreten Informationen dankbar sein – , dich nach den Werten deiner Münzsammlung erkundigen –  vernetzt sein mit deinem Kühlschrank und die Bestellungen aufgeben – damit jeder Geübte nachsehen kann, was du dir leisten kannst, welchen Lebensstil du pflegst  usw. usw.? Hoffentlich hast du niemandem Unrecht getan – die Lieferung könnte fingiert sein – ein ganz anderer kann sie dir geschickt haben – man könnte die Pralinen in deiner Lieferung mit Arsen gespritzt haben – bis du`s merkst, bist du tot.  Ein Hotelzimmer zu buchen kann für unliebsame Überraschungen bei deiner Ankunft sorgen – wer weiß, wer dort schon auf dich wartet und zu welchem Zweck.

Wie dumm kann man sein, solche Möglichkeiten nicht zu bedenken? Wer diese Errungenschaften der Technik immer noch für  begrüßenswert hält, dem ist nicht zu helfen. Von wegen Vereinfachung – das Leben wird dadurch immer komplizierter – du musst immer mehr  deiner Zeit verschwenden, um dich vor Schaden zu schützen, alles ständig zu überprüfen – bist total abhängig von dieser Technik. Auf der einen Seite machst du alles auf – auf der anderen Seite musst du ständig neue Schutzwälle hochziehen. Damit schließt du dich nur selber ein.

Mal ehrlich – brauchen wir  eigentlich noch Geheimdienste? – ich meine Nein! Der kalte Krieg ist vorbei und Betriebsspionage ist verboten. Unvorhergesehenes passiert kaum noch – manipulierte Ereignisse sind eh schon vorher bekannt. Frag mich schon länger, für wie viele Zwischenfälle und aufbrechende Konflikte genau diese Geheimdienste selbst gesorgt haben – Erstens zum Selbstzweck, um ihre Existenzberechtigung nicht zu verlieren –  zweitens, um den jeweiligen Regierungen Feinde und Bedrohungsszenarien zu liefern, damit das Volk genug Angst hat, um sich weiter manipulieren zu lassen.

Nur so ist es auch zu verstehen, dass bei genauer Beobachtung ganz schön halbherzig gegen wirklich gefährliche, brutale Extremistengruppen aller Schattierungen vorgegangen wird. Lieber werden immer mal wieder Einzelpersonen als Satan persönlich präsentiert –  gewisse Kulturen im Ganzen böser Absichten und Neigungen verdächtigt – vorsätzlich verleumdet – und allen unterstellt, Straftaten begehen zu wollen – warum sonst würden wir alle überwacht?

Für die Verfolgung des organisierten Verbrechens gibt es Europol und Interpol – den Geheimdiensten bieten sich selbst die besten Möglichkeiten zu kriminellen Handlungen durch das absolute Verschwiegenheitsgebot. Wer bestraft die? Und wer die Wahrheit sagt, die Geschädigten warnt, ist ein Verräter und wird hart bestraft. Ich dachte, das gibt`s nur bei der Mafia (böses Wort) – sollten da etwa gewisse Zusammenhänge bestehen? Oder hat man in den Geheimdienstkreisen einfach diese Kommando- und Unternehmensstruktur als äußerst vorteilhaft und wirksam erkannt?

 

 

 

 

 

4 Gedanken zu “Daten und Überwachung

  1. Was du ganz zu Beginn geschrieben, habe ich auch schon überlegt! Weil ich auch derzeit kein unterstützendes Angebot für z.B. Vereine sehe.
    Zum Rest: Ich weiß, das wäre nur ein Tropfen auf dem heißen Datenstein, aber für mich entsteht innerhalb der Bevölkerung ein Whatsapp-Zwang. Ich manchen Firmen kann man schon nciht mehr ohne die App tätig sein. Und auch privat bekomme ich immer ein dzent-vorwurfsvolles: „Ach, du bist ja auch nicht bei Whatsapp…“
    Das wäre für mich ein guter erster Schritt, der sehr leicht und ohne Politik ginge: Whatsapp und Facebook (Jacke wie Hose) den Rücken zu kehren.

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  2. Wer etwas Vertrauliches übermitteln möchte, schicke eine versiegelte Depesche mit einem Menschen seines vollsten Vertrauens. Wie vor 1000 Jahren, auch auf die Gefahr hin, dass der Bote erschlagen werden könnte 😉

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  3. *seufz* der gläserne Mensch und am Ende ist „jeder“ transparent durchgeblickte Durchblicker, der sich dagegen wehrt, ein Extremist. Ist das verschwörungsneurotisch oder einfach nur paranoid oder beides. Jedenfalls ist es m. E. so, dass gewisse Staatsapparate (siehe jener, des Mister Erdowahn, nur ein Bespiel von vielen) selbst, mehr oder weniger subtil, organisierten Terrororganisationen darstellen, und dies unter systeminhärenten Paradigmen auch sind! Lieben Gruß.

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