Samstagmorgen- auf dem Weg zum Einkaufen

Zwei steile Straßen führen aus dem Dorf hinaus. Auf der Spitze der einen Anhöhe befindet sich eine kleine Kirche mit Kirchhof, an der ich auf dem Schulweg vorbei fahre. Die andere Straße benutze ich, um im nächstgrößeren Nachbarort den kleinen Supermarkt mit Mini-Café und Postfiliale zu besuchen. Besonders am frühen Morgen herrscht dort eine friedvolle Atmosphäre. Was mich dort besonders anzieht sind diejenigen einkaufenden Frauen, die meiner geliebten Tante gleichen, die ich einst für meine Mutter hielt und mich Lebensfreude gelehrt hat. Ich fühle dann das Glück, das mich bei ihrem Anblick stets erfasste.

Schon die Anfahrt durch erwachende Felder und Wälder, die Brücke über den glitzernden Bach und auf der Höhe der Blick auf das gegenüber liegende Schloss waren gestern wundervoll. Auch der Parkplatz ist so ganz nach meinem Geschmack, sieht man von zwei übergroßen Werbeplakaten ab, von denen dümmlich erscheinende Gesichter grinsen, die mich zum Lachen bringen. Er ist umgeben von Wiesen, Bäumen und kleinen Bauernhöfen. Hier kann selbst für mich ein Einkauf zu einem Erlebnis werden, das meinen ganzen Tag strahlen lässt.

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