Verpeilt

In den letzten Tagen war ich so voller Termine – ich hasse Termine -, die vor der Reise noch abzuleisten waren. Hinzu kommt wie man so sagt noch anders Ungemach. Drei stark verunsicherte Schülerchen machen mir grad erhebliche Sorgen. Die erfordern vollen Einsatz. Und die Mutter entwickelt immer mehr Beschwerden, je näher unser Abflug rückt. Das gipfelt in Behauptungen, dass Männer ihr des Nachts Säure ins Gesicht gespritzt haben und – ganz neu – hat sie Giftgas gerochen.

Vorgestern dann hatte ich plötzlich doch recht seltsame Anwandlungen, die mich dazu veranlassten, alle Gedanken um andere unverzüglich anzuhalten. Ich hatte Bilder vor Augen, die ich nicht einordnen konnte, glaubte Dinge geschrieben zu haben, die ich nicht mehr finden konnte, „erinnerte“ mich an Gespräche, die ich nie geführt hatte. Nach dem  großen P mit Herzpochen erschien das Stop-Schild.

Jetzt macht mein Hirn wieder, was ich will. Alles cool.

3 Gedanken zu “Verpeilt

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