Beschwerte Zeit

In schweren Phasen, die sich jährlich wiederholen, nicht den Mut und die Lebensfreude zu verlieren, gelingt recht gut. Auch wenn beides tageweise nur blass durchscheint. Am 10. Februar ist Neles Todestag, am 20. Februar ihr Geburtstag. Danach geht alles wieder besser.  Auch körperlich. Während der Zeit zwischen Anfang November (Wachkoma) bis Ende Februar hab ich auch Solidaritätsschmerzen, wie ich sie nenne. Gelenkschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Kopfschmerzen und immer wieder leichtes Fieber. Nur Einbildung – aber mitunter schmerzhaft.

Meine Schüler sind schon daran gewöhnt, dass mir in dieser Zeit gegen 11.00 Uhr (Da kam der schlimmste Anruf meines Lebens) so übel wird, dass ich kreidebleich bin. Dann kau ich kandierten Ingwer und es geht wieder. Vieles hilft mir dabei, diese Phasen zu überwinden. Die Arbeit mit den Kindern, der Wald, der Berg, schreiben, Lesen auf verschiedenen Blogs und auch das Anerkennen, dass viele Menschen an Dingen leiden, die völlig gleichberechtigt neben meinen Anfechtungen stehen. Ich weiß ja, es geht vorbei und damit bin ich besser dran als manch Anderer.

Mein Dank geht an viele Blogschreiber, deren Beiträge oder Kommentare mich aufbauen oder trösten – manchmal, ohne es zu wissen. All jenen schicke ich ganz viel gute Gedanken.

9 Gedanken zu “Beschwerte Zeit

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