Wo wird das noch hinführen?

Lena ist erst vierzehn und es sind schon 110 Seiten. Die großen Abenteuer und Entscheidungen stehen ihr ja noch bevor. Zwar sind auch imer wieder mal Gegenwartsszenen eingefügt, diese sind jedoch relativ kurz. Ich bin gespannt. Auch wenn ich beim Drüberlesen meist viel Unnützes streichen werde, scheint es ein dickes Buch zu werden. Aber vielleicht ja auch nicht.

Wenn ich jedoch bedenke, dass es einen ereignisreichen Zeitraum von 33 Jahren ab 1951 umfasst, in welchem auch gesellschaftlich gesehen einige größere und kleinere Umwälzungen stattfanden, die sich auch direkt auf Lenas Leben auswirkten, kann es so ganz kurz eigentlich nicht werden. Hmm.?!

9 Gedanken zu “Wo wird das noch hinführen?

  1. Man sollte sich nicht verleiten lassen, gesellschaftliche Ereignisse langatmig auszuwalzen. Viel wichtiger ist aus der Sicht der Person zu zeigen, wie sie gesellschaftliche Veränderungen erlebt haben. Finde schon, dass man sich bei der Länge selbst reglementieren sollte, um konzentriert am Text arbeiten zu können und sich nicht zu verfranzen. Da hilft auch eine konkrete Planung.

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  2. Ich les dieses zwar nicht mit, aber ich finde dicke Bücher gut

    Und es wird noch weniger werden
    Irgend jemand hat mal gesagt, das wichtigste Utensil beim Schreiben ist der Papierkorb
    Da ist was dran
    Mir geht es bei jeglicher Art von Texten so
    Die Endfassung ist immer deutlich weniger als die Erste

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    1. Wobei ich in der Vergangenheit oft zu massiv gekürzt habe. Manches erschien mir zu nichtssagend oder ich wollte dem Leser mehr Raum für eigene Phantasie geben, diese nicht zu sehr einschnüren. Oft kam dann als Reaktion : Viel zu kurz. ich hätte gern noch dies oder das von dem/von der erfahren. Schaun wir mal, wie es sich entwickelt.

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      1. Was unnötig ist, habe ich erfahren müssen, ist recht subjektiv. Was ich als Wissen voraussetze, erweist sich oft als falsch.
        Lustige Beispiele bilden die sehr kurzen Aufsätze meiner Jungs. Sie gingen auch in der Grundschule immer davon aus, dass bestimmte Dinge allgemein bekannt sind und beschränkten sich. Vor allem bei Texten, die zuvor gemeinsam gelesen worden waren. Das bewirkte sehr kurze Zusammenfassungen und Interpretationen. Dafür wurden sie gerügt und verstansen die Welt nicht mehr.Teilweise habe ich sehr lachen müssen über ihre Werke. Später wurde es dann detaillierter.

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      2. Kein Wunder, dass wir uns ganz gut verstehen 😉
        Löwe und Skorpion ist für mich ein super Kombination
        Mein Mann war Skorpion mit Löwe und auch jetzt kenne ich so einen und mit dem versteh ich mich auch sehr gut !

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