Nachtgedanken – Verzicht

Getrieben von der Angst, auf irgend etwas Materielles verzichten zu müssen, vergeuden wir unsere  – begrenzte – Zeit, Energie und Verstand.

Dabei verzichten wir auf das Wichtigste: unser ganz eigenes Leben.

Funktionieren, vegetieren, gewinnen, Macht haben, verdienen, verschleudern, verdrängen. Das ist nicht leben.

– Wenn das Beiwerk zur Hauptsache wird, das Hilfsmittel (Geld) angebetet, verkommt der Sinn – und mit ihm die Welt. –

20 Gedanken zu “Nachtgedanken – Verzicht

  1. Ja, es ist leider so. Für viele chronisch kranke Menschen beginnt mit der Erkrankung ein regelrechter Kampf um die Existenz, der erschwerend zu den Einschränkungen hinzu kommt, welche schwere Erkrankungen in aller Regel ohnehin schon mit sich bringen. Ich wünsche Deinen Freunden und dem betroffenen Kind von Herzen alles Gute

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  2. Gib Geld weiter. Tu es jetzt. Das Geld wird folgen.
    Aus: Lass`dich fallen von Joseph Beuys

    Was nicht heißt, dass ich mich ausnutzen, betrügen oder übervorteilen lasse. Geld soll sich bewegen, Bedürfnisse hinterfragt werden. Wer krampfhaft festkrallt, an Materie, dem wird entrissen. Geld ist für mich heute vorwiegend ein gewisser Freiheitsgrad, eine von zwei Währungen. Die andere ist unerbittlicher, die Zeit. Hier zehren wir vom uns zugedachten und unser „Guthaben“ ist schneller aufgebraucht als gedacht.

    Das rechte Maß ist gefragt, wie so oft.
    Grüße & einen guten Morgen Dir!

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  3. Die Inder kennen den schönen Begriff von Gottes Lilas – Alles was uns hier widerfährt ist das Spiel Gottes
    Das kann man nun ewig mist-verstehen und diskutieren
    Aber es geht einfach um die Leichtigkeit
    Warum sich Sorgen machen über das Leben – keiner überlebt’s
    Das geht noch weiter
    Das steht über Verzicht oder nicht Verzicht
    Der Trick ist EINFACH JETZT HIER ZU SEIN
    und wenn ich mir was kaufen will dann kauf ich’s mir
    … und erfreue mich daran wie ein Kind 😉
    Werden wie die Kinder
    Das Universum sorgt für uns

    Einen wunder-vollen Tag dir ❣

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    1. Es liegt an jedem Einzelnen ob er diesen Wahn mitmacht.
      Ich mach z.B. nicht jeden Modetrend mit, ich habe meinen eigenen Stil. Ich brauch kein Haus, nur weil die Welt meint die Zinsen sind niedrig und es kann sich jeder leisten. Ich brauche kein Neuwagen, nur weil XY ein Neues hat. Ich neide nicht, ich bin zufrieden. Die heutige Gesellschaft ist so reich und merkt es nicht. Wenn ich an meine Kindheit denke und heute sehe was die Kinder haben, wird es mir immer bewusst in welchen Überfluss die Gesellschaft lebt.

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      1. Ja, schlussendlich kann und muss jeder für sich selbst entscheiden eie er lebt und davon wird es auch abhängig sein wohin unsere Gesellschaft sich entwickelt. Trotzdem gibt es Lebenssituationen in denen man von gesellschaftlichen Strukturen abhängig wird. Und dann kann es mitunter sehr schwierig werden. Ich musste leider miterleben wasces bedeutet an einer seltenen Erkrankung zu leiden und auf medizinische Versorgung angewiesen zu sein in einem Gesundheitswesen, das sich nahezu ausschließlich am profit orientiert. Das war alles andere als einfach

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      2. Das glaube ich dir. Früher wurde mehr auf die Belange des Patienten geachtet. Heute müssen nur noch Gewinne eingefahren werden. Vieles bleibt dadurch auf der Strecke. Vieles wird aus dem Katalog gestrichen obwohl es nachweislich von Nutzen ist und die Betroffenen haben das Nachsehen.
        Wir haben im Freundeskreis ein Hörgeschädigtes Kind mit Herzfehler. Mittlerweile haben sie das Kind in der öffentlichen und privaten Versicherung untergebracht und picken sich dann jeweilig das raus was benötigt wird. Ist schon traurig wenn man um alles offensichtliche kämpfen muss nur weil irgendein Bürokrat meint, es ist nicht lebensnotwendig.

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  4. Leider hechten, rennen und jagen viele alles mögliche hinterher. Jeder will haben was andere besitzen. Jeder will genauso sein wie A oder B. Anstatt zufrieden zu sein, mit sich und seinem Leben. Zufriedenheit ist das erstrebenswerte, sonst nichts. Wer zufrieden ist, neidet nicht, verbittert nicht. Er kann sich für andere mitfreuen und lebt womöglich ein schöneres Leben.

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