Lehrerzweifel – geteilter Beitrag von https://wordpress.com/read/feeds/341930

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‚SPIEGEL: Wis­sen die Leh­re­rin­nen und Leh­rer nicht, was sie un­ter­rich­ten sol­len? Ei­sen­mann: Vie­le Lehr­kräf­te sa­gen mir, dass sie durch­aus dank­bar wä­ren, wenn man ih­nen ein­mal sag­te, was man ge­nau von ih­nen er­war­tet.‘ Weiter führte sie aus, dass zu stark auf kompetenzorientierten Unterricht abgehoben wurde und zu viele vage offene Unterrichtsformen vorherrschten und Lernstände wenig verglichen […]

über Wissen Lehrer nicht genau, was sie unterrichten müssen? — Gesellschaft, Politik, Schule, Reisen und mehr

20 Gedanken zu “Lehrerzweifel – geteilter Beitrag von https://wordpress.com/read/feeds/341930

  1. Zu den heutigen Bestimmungen für Lehrer kann ich nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus. Aber das meine damalige Lehrerin auf Bestimmungen gepfiffen hat, ist mir nur allzu gut in Erinnerung. Sie hat den Unterricht – ich sage mal Lebensnah gestaltet. Sie war für uns Kinder nicht nur Lehrerin, sondern auch Freundin. Das war sie ebenfalls für die Eltern ihrer Schüler.
    Eine Bessere gab es nicht, denn sie war sogar nach der Schulzeit für IHRE KINDER da.
    Ihre Schüler haben alle ihren Weg gefunden.

    Sicher waren es andere Zeiten und ich möchte in der heutigen Zeit kein Lehrer/in mehr sein. Ich wohne in der Nähe einer Grundschule und bekomme viele Dinge mit.
    Sorry, mein Kommi gehört hier vielleicht nicht her, aber ich fand es doch erwähnenswert, wie es in meiner noch Schulzeit war. 🙂

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      1. Dann werden Deine Schüler/innen vielleicht auch einmal mit solchen liebevollen Gedanken an Dich, ihre Lehrerin zurückdenken.

        Meine Lehrerin hat mein Leben sehr stark geprägt.

        Ich wünsche Dir eine GUTE NACHT,
        Gruß Lilo

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  2. Nun, so ganz können wir dem Artikel nicht folgen. Lehrer wissen wohl, was sie zu unterrichten haben. Die Lehrpläne geben ihnen für fast alle Schulformen thematische Orientierungen vor und unterbreiten sowohl Vorschläge wie auch feste Themen. Er es als Lehrer nicht schafft, daraus seinen eigenen Arbeitsplan zu entwickeln, der ist definitiv falsch in dem Beruf und sollte sich umorientieren. Ob man die Inhalte der Lehrpläne für sinnvoll erachtet, ist wiederum ein anderes Diskussionsthema, um das es hier aber offensichtlich nicht geht.

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    1. Es ist, wie so häufig in den Medien, nicht korrekt ausgedrückt. Es geht um das Wie und nicht um das Was. In einem Kommentar hatte ich schon darauf hingewiesen, dass es nicht um die Lehrpläne, sondern die Methoden geht, ws zur Verunsicherung junger Lehrkräfte beiträgt.
      Bei der Folgerung, dass man bei fehlender Übersicht und Übernahme von Eigenverantwortung fehl am Platz ist, unterschreibe ich absolut.

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      1. Ach so, jetzt ist es klar. Tja, das „Wie“ kommt im Studium klar zu kurz. Ist der Lehramtsstudent dann im Ref hat er den Salat. Entweder er ist talentiert und motiviert und hat zudem vielleicht auch noch ihn unterstützende Kollegen, dann wird es gelingen, dass er irgendwann weiß, wie er unterrichten sollte. Oder aber er ist talentfrei, wie leider Gottes so viele, dann gute Nacht Marie. Er kriegt die Kurve nie. Und dann gibt es die, die eigentlich ganz gut wüssten, wie sie es machen müssten, die allerdings mit der Klientel nicht zurechtkommen, am System verzweifeln, gemobbt werden von eigenen Kollegen. Burnout vorprogrammiert. Skandinavien machts vor: dort gibt es für das Lehramtsstudium Eingangsprüfungen bzgl. der Eignung und praxisorientierte Lehramtsstudiengänge. Die wissen dann auch, wie sie es machen müssen.😉

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      2. Eine Freundin – Ausbilderin am Seminar – berichete von einer internen Fortbildung. Antwort des Ausführenden auf Systemkritik: „Ja, in Finnland funktioniert das Bildungssystem wirklich gut. Wir kennen die Zahlen und Fakten. Aber wir machen es nicht so. Wir machen es auf unsere Weise.“

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    1. habe meinen Kommentar zum Beitrag hierher kopiert: Ich erlebe die beschriebene Unsicherheit vor allem bei den jungen Lehrkräften, die sich noch stark an Vorschriften/Vorgaben orientieren. Mit der Zeit weiß man, was die Kinder brauchen und richtet sich danach aus. Jedenfalls habe ich stets so unterrichtet und das mit viel Erfolg und vertrauensvoller zusammenarbeit mit Eltern.
      Die Lehrerausbildung fand ich zu keiner Zeit zufriedenstellend. Auch wenn sich Vorzeichen änderten im Verlauf der Jahrzehnte, so wird man doch noch immer mit Theorien belegt, aus denen man Verhaltensweisen lernt, für die gar keine Kinder existieren. Ich erinnere mich noch mit Lachen an den Pawlowschen Hund, dessen Training auf Schüler übertragen werden sollte.

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      1. Den Lehrplänen schon, aber nicht allen ständig wechselnden Verordnungen ebenfalls wechselnder Kultusminister, wenn man sie für schädlich hält. Ich sehe mich als Beamtin in erster Linie verpflichtet dem Teil des Volkes, der meiner Verantwortung untersteht und das sind die Kinder. Wenn ich feststelle, dass ihrer Entwicklung etwas schadet oder sie nicht wirklich weiterbringt, kann ich das nicht unterstützen.

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      2. Ich glaube, viele Lehrer folgen stur den immer neuen Anweisungen ohne nachzudenken was es für die Kinder bedeutet. So ist es in vielen Berufen: Die Oberen bestimmen etwas ohne darüber nachzudenken ob es da unten auch Real verwirklicht werden kann.

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