Wenn ich schon dabei bin,

hier noch eine fast unbegreifliche Kindheitserfahrung als Erzählung aus „Kreuzverkehr“, wenngleich ohne Trolle und sehr real, wie sie so Mancher auf die eine oder andere Art erlebt hat.  Und nein, ich habe keine Angst vor Spinnen, Mäusen oder dunklen Kellern. Nur versuche nie jemand, mich einzuschließen.

Nur einige meiner Geschichten sind bedingt autobiografisch.

Der Zorn meines Vaters

Kalt war es an jenem Ort und schrecklich dunkel. Der winzige vergitterte Fensterschlitz ließ kaum Licht in den Keller, die Tür nach draußen war abgeschlossen worden. Wie lange ich dieses Mal auf meine Erlösung würde warten müssen, wusste ich nicht. Schon jetzt dauerte es zu lange, Zeit ist doch so viel größer für ein kleines Kind. Begriff das denn keiner?

Entsetzten schnürte mir die Kehle zu, der Kloß im Hals aus Tränen und Enttäuschung tat weh. Schlimmer war nur die Angst vor den Mäusen unten und den Spinnen oben. So saß ich also zum wiederholten Male auf diesem Kohlehaufen, auf den ich mühsam hinaufgeklettert war. Ich würde nicht weinen, biss die Zähne zusammen, bis der Kiefer knirschte, um nur nicht die Fassung zu verlieren. Ein Gefühl der Scham über meine Situation ließ meinen Kopf glühen.

Wieder einmal war sein Zorn wie ein schweres Unwetter über mich hereingebrochen. Wieder einmal hatte ich es nicht kommen sehen, war nicht im Geringsten darauf vorbereitet und musste das Kommende reglos und sprachlos über mich ergehen lassen. Wenn ich es doch wenigstens hätte verstehen können. Aber wie konnte ich denn etwas begreifen, das völlig absurd war und so gar nicht zu unserem gewöhnlichen Zusammenleben passte?

Denn eins müsst Ihr wissen: Ich war ein geliebtes Kind, ein heiß ersehntes Kind. Und obwohl ich kein Junge geworden war, nahm mein Vater mich an in all meinem ungestümen Wesen und Tun, unterstützte und bestärkte mich in Allem, was ich logisch erklären konnte. Wir hatten meist so viel Spaß miteinander, war uns doch dieselbe Art von Humor gemein. Ganz gleich wie absonderlich oder ungewöhnlich meine Aktionen anderen Menschen erscheinen mochten, er verstand mich und versuchte niemals mich zu unterwerfen. Meinen unbezwingbaren Freiheitsdrang förderte mein Vater gegen sämtliche Vorhaltungen, ja er zeigte sich gar stolz auf meinen Widerspruchsgeist. Er leitete und beschützte mich, ohne mich in meinem Radius einzuengen.

Mein erstes Wort war mündlich überliefert „(al)leine!“ und ich durfte was ich wollte, alleine machen: alleine bestimmen, was ich anziehen wollte, alleine zum Kindergarten laufen, alleine einkaufen gehen, alleine lesen lernen, bevor ich überhaupt zur Schule kam. Nachmittags stand es mir frei, überall umherzustreifen, solange ich nur pünktlich zum Abendessen kam.

Nach der Einschulung wurde ich gleich zu einer guten Schülerin, genauso schnell begann ich aber auch, mich gefühlten Ungerechtigkeiten entgegen zu setzen und über Bestrafungen heftig zu diskutieren. Meine Lehrer fühlten sich oft provoziert. Sie meinten wohl, ich wolle sie bewusst ärgern mit meiner Fähigkeit, klar argumentieren zu können. Dann zeigten sie mir, dass sie über mir standen – nicht durch Klugheit und Wissen, sondern einzig mit ihrem Recht, mich zu bestrafen. Dabei fragte ich doch nur, um zu verstehen, zu begreifen, welchem Zweck bestimmte Maßnahmen dienten. Klarheit und Wahrhaftigkeit forderte ich und manchmal bekam ich diese auch. Meist jedoch bekam ich einen Brief nach Hause. Auch hier war es mein Vater, der mich als Einziger verstand und sich nicht für mich schämte, weil ich mal wieder Schwierigkeiten machte und alle Leute es wussten. Er ließ mich erklären und marschierte dann zur Schule, wo er alles wieder einrenkte.

Ohne diesen sicheren Rückhalt hätte ich mich sicher Vieles nicht getraut, weder zu sagen noch zu tun. So wuchs ich in dem Bewusstsein auf, etwas ganz Besonderes zu sein und dankte es durch Lebendigkeit und Fröhlichkeit. Sein Vertrauen machte mich stark, um die Verantwortung für mein Leben mit all seinen unglaublichen Überraschungen und schmerzhaften Abschieden zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen, hinter denen ich noch heute stehen kann.

Und dennoch spüre ich eine Eiseskälte, das Blut gefriert mir in den Adern und mein Herz klopft bis zum Hals, sobald ich ein ganz bestimmtes hartes Schimpfen oder Schreien höre. Dann bin ich wieder hilflos gefangen in diesem Keller auf dem Kohlehaufen. Es ist nicht nur ein Bild, die spitzen Kohlestücke bohren sich spürbar in meinen Kinderrücken, der Kloß sitzt im Hals, ich bin völlig eins mit dieser Situation.

Denn manchmal, nicht selten genug, bewirkte eine völlig unbedeutende Kleinigkeit, dass mein Vater unvermittelt erstarrte, seine Züge verhärteten sich, die Augen wurden zu kleinen Schlitzen und während seine Nasenflügel sich aufblähten, brach ein Donnersturm los. Er brüllte mich an, außer sich vor unbändigem Zorn, und plötzlich war ich nichts mehr, war vernichtet. Der Sturz aus großen Höhen riss tiefe Wunden in mein Kinderherz, das Gefühl der absoluten Verlorenheit mündete in schreckliche Verzweiflung und ich wollte nur noch, dass das endlich aufhörte – für immer. Sei lieb oder sei böse, dachte ich, denn das Hin und Her zerreißt mich.

Das war nicht mehr mein Vater, das war ein Dämon, der aus ihm herausfuhr, um mich zu zerstören. Aber dahinter schien immer noch der Mann zu sein, der das eigentlich gar nicht wollte. Und während er mich an meinem Arm hinter sich her zerrte, um mich im Keller einzuschließen, hatte ich das Gefühl, dass ich überhaupt nicht gemeint war. Aber konnte das wirklich sein, er war doch erwachsen? Wenn ich dann noch kurz die Gelegenheit hatte, ihn anzusehen, bevor die Tür ins Schloss fiel, überwältigte mich ein gewaltiger Schmerz – seiner? – meiner? – unserer? Wer hat ihm nur so weh getan? Das fragte ich mich manchmal. Doch ein Kind, das nur ahnt, nichts weiß, nichts erklärt bekommt, das weiß sich nicht zu helfen, kann nicht reagieren auf die Situation.

Wenn ich später wieder aus dem Keller herausgeholt wurde, entschuldigte er sich auf seine Weise, mit einem Geschenk und bedauernder Zartheit. Doch sagte er nie ein Wort dazu. Ein bisschen weniger Sprachlosigkeit hätte mir sicher gut getan. So konnte ich mir nie erklären, was der Auslöser für diese entsetzlichen Ausbrüche war.

Irgendwann war ich zu alt für den Keller und je älter ich wurde, desto eher äußerten sich die Jähzornanfälle, die mit den Jahren auch viel seltener geworden waren, darin, dass er mit vernichtenden Worten um sich schlug, um sich gleich danach schnell wieder zu beruhigen. Für mich war die Wirkung nicht weniger heftig. Warum ich ihn nie danach gefragt habe, obwohl ich in vielen Situationen seine enge Vertraute war, kann ich bis heute nicht wirklich benennen. Das Wissen darüber schien sich hinter einer Grenze zu befinden, deren Überschreitung mir nicht zustand. Eines jedoch spürte ich, dass ich noch herausbekommen würde, welchem Dämon er einfach nicht auf Dauer entkommen konnte.

 

25 Gedanken zu “Wenn ich schon dabei bin,

  1. Wie schade, dass ihr nicht die Gelegenheit hattet, seine Traumata anzusprechen. Nur wenn die Dämonen, wie du sie nennst, offenbart werden, kann man sich von ihnen befreien, ansonsten werden sie oft weiter gegeben. Nur gut, dass du das Erlittene offen ansprechen kannst. Und gut, dass du auch die Liebe sehen kannst, die er für dich empfand.
    Mit herzlichen Grüßen
    Martin

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  2. Einfach nur traurig und schlimm 😦

    Es kommt mir so bekannt vor, bei mir war es die dunkle Scheune, wo ich eingesperrt wurde.
    Mir wurde gesagt, wenn ich schreie, dann kämen die Kreuzspinnen, die es zuhauf gab, und beißen mir die Zunge ab.
    Also habe ich nicht geschrien, und auf einem Bein gestanden, damit die Spinnen nicht so viel „Angriffsfläche zum Hochklettern“ hatten.

    Auch ich habe erst sehr spät erfahren, dass auch er, wie meine Mutter und meine Großeltern und Urgroßeltern ebenfalls schwerste Mißhandlungen und sex. Mißbrauch erlebt haben. Dazu die Kriege, mein Vater als Kindersoldat, meine Mutter, meine Oma erlebten Kriegsvergewaltigungen…
    Sie haben aber nie Verantwortungen für sich übernommen, sondern nie darüber geredet, sich nie Hilfe gesucht, sondern eins zu eins die Gewalterfahrungen weitergegeben.
    Ich war die erste und bis jetzt die Einzige, die gesprochen hat, die sich Hilfe geholt hat, die nicht bereit war und ist, die „Familiengeheimnisse“ zu verschweigen.

    Es ist grausam, was Menschen Menschen antun können, bes. Kindern.

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      1. Ohja, denn selbst wenn wir nicht aktiv gewalttätig werden, so geben wir dennoch die innere Haltung weiter, ohne es zu merken.
        Mir ist es auch wichtig, dieses Thema nicht immer wieder im Tabu-Bereich landen zu sehen. Auch wenn es einigen gar nicht gefällt.

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  3. Mit gefühlt.

    Menschen tragen Schatten, vererbt von Menschen, die Schatten trugen. Leid und Schmerz ist unlösbar mit unseren Existenzen verbunden. Ja, es stimmt, als ich die Geschichte meines Vaters (soweit sie mir bekannt gemacht wurde) verstand, konnte ich besser mit mir umgehen. Und in der Folge auch mit ihm.

    Ihn haben keine äußeren Ereignisse zum nachdenken gebracht. Er musste schlicht sehr alt und gebrechlich werden, um etwas zur Ruhe zu kommen.

    Grüße.

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  4. Dein Vater muss ein frühkindliches Trauma erlebt bzw. ein gefühlsmäßiges Manko an Zuwendung erhalten haben oder selbst ähnlich behandelt worden sein, wie er dich behandelt hat, wenn es in der gut geschriebenen Geschichte überhaupt um dich geht. Das ist aber nur ein Denkanstoß von mir, denn ich kann nur aus der Ferne urteilen und weiß zu wenig. Man nennt diese Menschen übrigens „Borderliner“ (kommt von Borderline-Syndrom), weil sie immer auf einem schmalen Grat wandern, schnell in der Stimmung umkippen und auch gefühlsmäßig. Eben noch sind sie die besten Menschen und himmelhoch jauchzend und ein falsches Wort, ein falscher Gedanke und alles kippt ins Gegenteil. Diese Menschen sind oft keiner Beziehung, keiner Bindung fähig, weil sie mit keinem auf Dauer auskommen. Bekanntschaften sind nur von kurzer Dauer. Der Psychologe rät hier zu einer Therapie, damit der Betroffene lernt, mit seinem „Anderssein“ umzugehen, es ist nämlich wirklich – wie du richtig erkannt hast – keine böse Absicht. Man ist nur ein Leben lang von einer undefinierbaren Wut, einer unterschwelligen Aggression besetzt. Da gibt es schwere Fälle wie bei deinem Vater und leichtere Fälle, die grenzwertig sind und eigentlich noch in den Normalbereich fallen. Was ist schon normal? Wir sind alle ein bisschen borderline. Ich kann mich täuschen und manchmal geht auch die Fantasie mit mir durch. Dann bitte ich um Verzeihung. Ich wünsch dir selbst noch viel Glück im Leben, Sven ❤

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    1. Im Leben dieses Mannes gab es in der Tat sehr früh Schmerz, Verrat und Zurückweisung, worüber er aber nicht oder kaum sprach. Einiges eröffnete sich erst nach seinem Tod durch gefundene Briefe. Wie so oft. Das ist immer traurig. Durch Öffnung hätte man so viel Schmerz beenden können.
      Er selbst war übrigens ein sehr loyaler, verständnisvoller, zuverlässiger Mann, auch als Chef. Deshalb passte das auch alles nicht zusammen – bis zur Lüftung des Geheimnisses.
      Oft wird der Schmerz dann durch folgende Generationen weiter getragen. Ich möchte jeden ermutigen, der Schweres in dieser Art durch sein Leben trägt, genau auf das Leben der Eltern zu blicken. Nicht um zu verzeihen oder zu entschuldigen – nur für mich. Denn der Moment, in welchem ich begreife – richtig begreife -, dass nicht ich gemeint war, ist wahrhaft heilsam und befreiend.

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      1. Du warst bestimmt nicht gemeint, sonst hätte dein Papa sich nicht danach entschuldigt und er hat sich wohl auch geschämt. Die Taten sind nicht zu rechtfertigen, aber zu erklären: Zwangshandlungen, Hilflosigkeit, innere Verzweiflung. Das ist wie bei einem Alkoholiker – denke ich – der immer wieder rückfällig wird und sich am nächsten Tag am liebsten verkriechen würde. Man bestraft sich auch oft selbst, indem man das Liebste bestraft. Und durch den Abbau des Frusts durch solche Ersatzhandlungen, entsteht neuer Frust. Ein Teufelskreis. Wer etwa Bulimie hat, versteht, was ich meine. Damals wars noch nicht so weit mit den Stellen, wo man Hilfe suchen konnte und wer eine Therapie beantragte, wurde schnell als „geisteskrank“ abgestempelt von der Gesellschaft. Heute gehört die Therapie zum Alltag. Aber auch das Schreiben kann Therapie sein und du bist ein gutes Beispiel: Wie du deine Vergangenheit in Literatur sublimierst, ringt mir den höchsten Respekt ab und du hast das Talent zur Selbstanalyse. Du bist auf dem richtigen Weg. Die möcht ich einmal nen Kaffee trinken .. 😉

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      2. Seit frühester Jugend habe ich alles hinterfragt und analysiert. Vor allem auch meine eigenen Fehler/Niederlagen ungeschönt betrachtet. Und danach konsequent Verhalten geändert oder auch Veränderungen vorgenommen. Nichts als gegeben hinzunehmen, weder Hierarchien noch Regeln als unveränderbar zu betrachten, Gedanken einfach anders zu denken zieht sich durch mein Leben. Das habe ich auch meinen Kindern vermittelt. Durch Schmerz und Probleme geh ich gnadenlos durch, bis sie verarbeitet sind. Ich bin im Ganzen gesehen ein glücklicher, fröhlicher Mensch trotz mancher Einbrüche und Neuanfänge. Als positiv sehe ich mich auch. Nicht zwanghaft, denn wenn etwas absolut Scheiße ist – wie die tödliche Krankheit unserer jüngeren Tochter -, dann nenne ich das auch so.
        Mit meinen Geschichten, die ich ja nicht alle selbst so erlebt habe, will ich Mut machen, Dinge zu wagen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dabei kann ich auf viele Erfahrungen von Freunden, Verwandten und Schülern zurückgreifen, die auf großem Vertrauen beruhen. Was auch ein Glück ist.
        Übliche Form der Therapie ist nicht meins. Zu viele Übertragungen eigener Probleme, Überstülpung, Schlagwörter nach Moderichtung. Deshalb habe ich ein Psychologiestudium abgebrochen und bin Lehrerin geworden, wobei ich das System auch sehr kritisiere. Ich bin übrigens nicht hypnotisierbar. Familienaufstellung ist mir näher als Therapie.
        Kaffee trinken dürfte schwierig werden, weil ich zwischen Taunus und Tirol pendele, immer noch im Schuldienst bin – freiwillig und gerne), meine Mutter pflege und auch noch Zeit zum Schreiben haben will. Wenn aber Wunsch nach Austausch besteht, kann ich meine mail-adress anbieten.

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      3. Ich bin in Offenbach. Du wirst wohl genug zu tun haben, aber ich denke dir für das Angebot. Ich bin im Leben eher oberflächlich und hab ein wenig Angst, mit dir zu mailen. Du bist Lehrerin und Schule war mein größtes Trauma .. Hab Abi auf der Abendschule nachgeholt und da waren die Lehrer, obzwar auch an Schulen tagsüber, aber abends mit uns erwachsenen Schülern etwas anders im Umgang und wir gingen nach der Schule noch oft zum kleinen Italiener an der Ecke, den es wirklich in OF gibt. Außerdem hat mich auch nur dein Bild fasziniert. Wenn du das bist, bist du eine wunderschöne Frau und ich bin leider ein kleiner Verführer, der gerade etwas sexull unterernährt ist. Du siehst also, das mailen ginge wohl nicht gut .. Aber ich schätze dich als Mensch hier bei WordPress sehr. Wenn du trotzdem mailen möchteste: Herzkoma@web.de 🙂

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      4. Also mein Angebot steht, besonders für dunkle Stunden. Ich meine, was ich sage. Das Foto ist zwei Jahre alt und trifft mich annähernd. Obwohl ich es hasse, fotografiert zu werden. Ich bin ein Mutmacher, auch als Lehrerin. Was ich von Schulsystem und vielen Kollegen halte, kannst du bei Bedarf auf zwei festen Seiten nachlesen. Mein jüngster Sohn hat auch am Abendgymnasium seinen Abschluss gemacht. Weil es ihm wichtig war, nicht mir. Abschlüsse und Titel interessieren mich nicht.
        Vom verführen wollen kann ich dich ganz leicht abschrecken. Ungeachtet meines Aussehens bin ich 66 Jahre alt und habe außerdem im zweiten Anlauf das Optimum für mich gefunden.

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      5. Na ja: Ist auch immer ein Teil Provokation und schwarzer Humor dabei. Ich merk dann an der Reaktion schnell, ob ich mit jemanden kompatibel bin und das muss kein Sex sein, obwohl ich mir vorstellen kann, dass mit 66 erst Recht die Funken sprühen, wenn man den richtigen Partner hat, der das Feuerwerk zum Zünden bringt 🙂

        Danke für dein Angebot jedenfalls. Zur Zeit stehen eigentlich nur helle Stunden an und das Leben zeigt sich mir von den guten Seiten. Das kann sich natürlich ändern und dann weiß ich, dass du ein offenes Ohr und offenes Herz hast. Ich merks mir. Danke! ❤

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  5. Eine schöne, tief traurige Geschichte. Und so fein erzählt. So detailliert kann ein Kind (noch) gar nicht überlegen/erzählen. Schon erschreckend was ein Mensch für Abgründe haben kann. Man sieht ja nur den Menschen, nicht in seinem Kopf. Ich habe meinen Kindern immer erklärt das man den Menschen nur vor dem Kopf sehen kann. Und das auch ein freundliches Gesicht böses anrichten kann.

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