Wieder weg

Meine Schwiegertochter J. ist gestern Abend wieder abgeflogen. Es war eine sehr intensive, schöne Woche.  Am Dienstag war Examenstag. Sie weiß natürlich noch nicht, ob sie bestanden hat, aber es ist ihr auch – noch – völlig egal. Nach all der Anspannung kann ich das gut nachvollziehen. Ihre Aussage, am liebsten gar nicht nachschauen zu wollen, ebenfalls.

Gestern haben wir mit beiden Familien noch einmal gegrillt bei schönstem Sommerwetter. Erst als wir  fertig waren, brachen Gewitter und Sturzregen über uns herein. Nun ist sie seit 15 Stunden in der Luft und wenn es nicht zu Verspätungen kommt, wird J. am Freitag Abend neuseeländischer Zeit ( zurzeit 10 Stunden Zeitunterscheid ) wieder mit Mann und Kindern vereint sein.

Ich weiß noch nicht, wann wir uns alle wiedersehen werden. Schon ab und zu per Skype, denn der August ist ein Monat voller Geburtstage.

Heute Morgen fehlte mir direkt etwas.

 

9 Gedanken zu “Wieder weg

    1. Ich bin auch glücklich, dass es Kindern und Enkeln so gut geht – in allen Belangen. Als sie noch in D. waren, haben wir auch nicht öfter geschrieben und telefoniert. Unsere Verbindung war immer auf Freiwilligkeit aufgebaut, was sie sehr eng werden ließ. Und schließlich ist der große Plan, die Kinder ihren eigenen Weg gehen zu lassen. Manchmal führt dieser halt nach Neuseeland. Der Jüngste geht demnächst mit Freundin nach Barcelona.

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      1. Ich kenne mittlerweile recht viele Leute, deren Kinder oder Enkelkinder auswandern. Arbeit, Unzufriedenheit, Fernweh, die Enge in Deutschland – so viele Gründe werden mir immer wieder genannt. Und dann denke ich immer, hoffentlich bleiben meine Kinder hier. Doch man kann und darf sie nicht aufhalten, man muss sie ihren Weg gehen lassen. Da hast du ganz recht.

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    1. Unser Ältester hat dort seinen Traumjob bekommen und er hat eigentlich etwas ganz anderes studiert und sich alles selbst draufgeschafft. Es beinhalte alle seine Talente, mathematisch, sprachlich, künstlerisch. Sie leben seit über zwei Jahren dort ein arbeitsames, aber glückliches und freies Leben. Und das ist das Wichtigste, finde ich.

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