Weltfrauentag einmal anders

Hunderte von toten Säuglingen und Kleinkindern im Abwasserkanal eines Mutter/Kindheimes in Irland gefunden.

Überlebende Säuglinge den Müttern vorenthalten und verkauft.

300.000 Säuglinge den Eltern entwendet über einen Zeitraum von fünfzig Jahren und verkauft in Spanien.

Alle Vorgänge in kirchlichen Einrichtungen.

Viele dieser Säuglinge starben auch während der Geburt, da den Müttern Hilfe bei Komplikationen verweigert wurden als Strafe für ein sündiges Leben.

Was zeigt sich für ein Menschen- und Gottesbild in solch sadistischem, krankem und Leben verachtendem Verhalten?

Mit diesem Beitrag will ich mein Mitgefühl ausdrücken mit all diesen namenlosen Kinderseelen und deren Müttern.

Ich liste hier eine Auswahl von irischen und spanischen Namen auf, um die Vorstellung persönlicher und begreiflicher zu machen. Es waren sicher einige unter diesen Kindern, denen ihre Mütter folgende Namen  gerne gegeben hätten oder gegeben haben:

Ayslin, Aeryn, Beven, Briana, Caitlin, Loreena, Fiora, Maria, Moira, Oona – Aden, Berry, Braxton, Carlin, Finley, Neil, Maivin, Patrick , Micheal- Carmen, Marisol, Asunción, Alaia, Isabel, Ana, Beatriz, Carmela, Juanita, Blanca – Luis, Juan, José, Jorge,  Alejandro, Fernando, Gustavo, Carlos, Carlito, Benito, Claudio, Alonso.

Wer möchte, kann noch weitere Namen hinzufügen.

In diesem Zusammenhang empfehle ich den Film „Philomena“, der auf Tatsachen beruht und unter anderem zeigt, wie lange das eingeimpfte Bewusstsein der Sünderin Bestand haben und das ganze Leben beeinflussen kann.

Falls ich es schaffe, füge ich morgen noch ein Foto von einer Wäscheleine voller Babysachen hinzu. Da Weltfrauentag heute ist, veröffentliche ich den Text schon jetzt.

 

3 Gedanken zu “Weltfrauentag einmal anders

    1. Diese Verbrechen haben die Frauen ebenso betroffen wie die Kinder. Manch eine/r hier mag denken, das alles habe mit den Frauen heute doch gar nichts zu tun. Das ist in meinen Augen ein Irrtum. Denn Unrecht ohne Wiedergutmachung und Würdigung besteht fort, wirkt sich auf kommende Generationen aus und beeinflusst unser Empfinden und die Selbstwahrnehmung im negativen Sinne mehr, als wir es wahrhaben wollen. Viele dieser Jungmädchenmütter hatten spätere Kinder und Enkel, die unterbewusst den Schmerz weitertragen. Wie viel heutiger Zorn und Ungleichgewicht haben ihren Ursprung in früherem Unrecht und Gewalt? Gleichstellung ist so viel mehr als gleiches Geld für gleiche Arbeit oder das Verhältnis von Männern und Frauen in Aufsichtsräten.

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